Am 07.04.2011 11:35, schrieb Erik Streb del Toro:
Arne Babenhauserheide schrieb am 07.04.2011 08:59:
Gespiegelte Tasten
Wie sieht es allgemein mit Zeilenwechseln zwischen den Händen aus? Stört es, 
wenn ich links oben bin und dann rechts unten?

Ist mir nicht aufgefallen.

Ich habe über die letzte Woche noch einen weiteren Parameter gefunden, aber 
noch nicht implementiert: Wenn sehr ähnliche Buchstaben gespiegelt liegen, 
führt das leicht zu Verwechslungen.

Beispiele:

* pbgd auf gespiegelten Positionen.
* u und ü in der gleichen Spalte, einer obere, einer untere Zeile. Das führt 
bei mir ständig zu Verwechslungen).

Bei mir das gleiche. b und g sind bei mir häufig verwechselt. Bei ü bin
ich nur etwas langsamer. Das könnte aber noch besser werden. Vielleicht
sind das alles keine so schlimmen Dinge, sondern erfordern nur mehr
Übung. Prinzipiell finde ich nämlich die Umlaute über oder unter den
passenden Vokalen ziemlich gut zum anfangen – als Eselsbrücke.

Also bei mir trifft jetzt irgendwie nix davon zu…
Ich finde nun wieder, dass es bescheuert ist, die wichtigsten Kontrolltasten, wie Enter, Shift/Mod/Alt/Strg/usw, Backspace, u.ä. aussen zu haben. Mod4 verbessert die Situation, doch isses dann auch wieder eine Tastenkombo, und damit langsam. Vor allem den linken Mod4 benutze ich wegen der Frickeligkeit eigentlich nie. Enter sollte meiner Meinung nach auf eine zwei Tasten breite Taste in der Nähe des Zeigefingers oder Daumens. Zusammen mit allen anderen Navigationstasten (rein/ok/enter, raus/abbrechen/esc, rechts, links, hoch, runter). Und zwar ohne dabei eine andere Taste halten zu müssen.

Ich schätze mal, dass wir mit NEO in das Level der Optimierung kommen, wo man keine allgemeinen Aussagen mehr für alle Menschen treffen kann.

Windows, KDE, Gnome und OS X sind z.B. schon da angelangt. Und Firefox auch. (Und dummerweise wird dann immer für die lautesten Nutzer munter weiter-„optimiert“. Was für diese Systeme erfahrungsgemäß die dümmsten sind. ;] Davon sind wir ja gottseidank mangels Popularität noch verschont.)

Wie wärs wenn ich mal folgendes vorschlage: Parametrisierte Layouts. Evtl. sogar wachsend und schrumpfend mit dem Nutzerverhalten.

Unterstützt von einem Algorithmus, der Vertipper halbautomatisch lernend wegoptimiert. Halbautomatisch deswegen, weil der Nutzer volle Kontrolle haben muss. Sonst kommt nachher ein zweiter Clippy raus. ;))

Er könnte sich z.B. automatisch Betriebssystemweit eine Statistik aus den Eingaben und Fehleingaben machen, und anhand derer individuelle Layoutverbesserungen vorschlagen. Unter Berücksichtigung einer Minimierung der Umlernung.

Sonst muss man sich fragen, wann man jetzt ausreichend winzige Schliffe vorgenommen hat, und es einfach gut genug ist. ;)

Navid


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